BAPOW HATZ! - G.H.T.B.
01 chain 04:06
02 G.H.T.B. 02:54
03 No Equality 03:41
04 BH-Drug 02:08
05 Head In The Sand 03:19
06 Mystery 05:05
07 Welcome 04:05
08 Turn Back Time 03:40
09 Hands Back On The Wheel 04:30
10 Distrust 03:05
11 Up & Downwards 04:17
12 I Would Like To 05:38
13 Wig 02:13
Total time
49:16
CDBest.-Nr. PV 404Release: 2000
EAN Code: 4026219200150
Label: Goodlife Records
Preis / Price: Euro 7,00
info:
Crossover Metal right in ya face - heavy, funky, freaky
Location: Germany

tourdates (0) reviews (2)





reviews

Crossover ist tot? Pustekuchen. Das Wiesbadener 3er-Pack hat hier ein Pfund in Plastik gepreßt, das es nur noch so kracht! Seit Clawfinger nur noch sinnlos rumlärmen und die Chili Peppers etwas zahm geworden sind, hat genau so eine Band gefehlt - Tonnenschwere Gitarren, Prügeldrums, Rumpelbässe, knackige Songs und Monstergrooves. Zwischen Crossover und traditionellem Metal brettern sie mit 200 auf der Überholspur durch deine Gehörgänge und sorgen für heftigste Nackenmuskelschmerzen am nächsten Morgen! Die Jungs schmeissen alles durcheinander und drehen es durch den Stil-Wolf, doch hinten kommt alles aus einem Guß wieder raus. Aaargh!

Doc Emmet Donnerfuss
stage-access.de - 9/2000


Das Trio aus Wiesbaden, Dieter Greffrath (b/v), Frank Bodenheimer (d/v) und Oliver Noerdliger (v/g) sorgten seinerzeit im Undergroung für Aufsehen. Und zwar mit ihrer Demo CD "White Music For Black People".
Nun, 3 Jahre später kommen die Mannen mit ihrem ersten Output aus dem Studio und trotz mehrmaligem Durchhören, weiß ich immer noch nicht so recht, in welche der beliebten Schubladen ich die Combo stecken soll. Einerseits ist "G.H.T.B." funkig, dann wieder rockig, teilweise mit Reggea und HipHop Einflüssen durchsetzt, dann krachen die Gitarren wieder so richtig Powermäßig aus den Boxen. Nun gut, in der Pressinfo ist es als Funk Metal deklariert und so will ich es auch halten.

Die Eigenproduktion, mit Hilfe von Markus Teske (Bazement Studios) klingt sauber und präzise. Das Songwriting ist ausgefeilt und ausgereift. Jeder einzelne der 13 Songs klingt verschieden und zeigt somit das breite Spektrum der Band auf. "Chain" dient als Opener und kracht gleich richtig in die Vollen. Titelsong G.H.T.B. (Go Hatz The Bapow) geht leicht in die New Metal Schiene. Mit "Mysery" hat man eine gefühlvolle Ballade geschaffen und "Welcome" könnte ohne weiteres als True Metal Hymne durchgehen. So zieht sich dieser Abwechslungreichtum durch alle Tracks, wobei das Trio sehr viel wert auf den jeweiligen Groove gelegt hat. Mein ständiges Fußwippen ist wohl der beste Beweis dafür! Hervorzuheben ist, daß alle 3 Bandmitglieder des Singens mächtig sind und in jeder Form zusammen harmonieren.

BAPOW HATZ! dürften auch mit diesem Album Aufsehen erregen, schließlich findet man nicht alle Tage eine CD die wirklich alles bietet, was das "offene" Metalherz begehrt! Auf alle Fälle sollte ma(n)n (und frau) ruhig einen Lauschlappen riskieren!!

Anspieltips: "Chain"; "Mysery"; "Up&Downwards"

Power-Metal.de - September 2000


Wow! Verdammt gute Sache, dieses Bapow Hatz!-Album. Erfrischend, innovativ und irgendwie anders. Wie soll man diesen klasse Sound beschreiben? "Crossover Metal, right in ya face - heavy, funky, freaky!" (meint die Plattenfirma) - Kein schlechter Versuch, und doch ist dieses Debüt noch mehr. Hervorragende Musiker, vor allem hat mich Bassist (und Sänger) Dieter Greffrath ziemlich vom Hocker gehauen, starke Produktion für einen Erstling, gute Songs, breitgefächertes Repertoire. Beim Opener 'Chain' schwirren mir solche Bands wie Modred durch den Kopf, während ich beim Titelsong den seltsamen Drang verspüre, mich mal wieder aufs Skateboard zu begeben (keine Angst, ich bleib' standhaft). 'Mytery' hingegen ist eine super Ballade, vielleicht doch die neuen Red Hot Chilli Peppers aus deutschen Landen?! Ihr merkt, hier kommt man mit dem zur Gewohnheit gewordenen Schubladendenken nicht so recht weiter (zum Glück). Hört selbst rein. Ein äußerst gelungenes Werk, und man braucht kein Profet zu sein, um zu sehen, das wir von Bapow Hatz! noch viel hören werden. Gut gemacht!

Jens Godau
(7,5 Punkte v. 10)

www.moshpit.de - Oktober 2000